Römisches Imperium – Gründung

Römisches Imperium - die GründungszeitWer die Geschichte des Römischen Imperiums kennt, entdeckt heute schnell Parallelen zur damaligen Zeit.

Die Geschichte Roms ist besonders spannend. Das römische Imperium war riesig. Und es bestand sehr lange. Über 1000 Jahre.


Römisches Imperium

ist es wichtig, das römische Imperium zu kennen?

Eine Staatengemeinschaft wie die EU, unser Rechtssystem, die Wichtigkeit von Straßen – all das geht auf die Römer zurück. Das Römische Imperium war größer als die Europäische Union heute. Kannst du dir vorstellen, wie wichtig da eine gute Verwaltung war?


"Wer die Geschichte nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen".

Das gilt nicht nur für Politiker und Regierungen. Sondern auch für dich.

Wann Rom gegründet wurde, weiß keiner genau. Aber die Römer selbst schwören Stein und Bein, es war 753 v. Chr.

Sie sagten, damals floh der gestürzte König von Troja und gründete in Italien ein neues Königreich – Römisches Imperium sollte es später heißen. Die etruskischen Nachbarn mochten die Römer nicht – es war eine harte Zeit. Der König hatte zwei Enkelkinder: Romulus und Remus. Die gründeten die Stadt Rom.

Wofür ist das wichtig? Nun, die Römer hielten große Stücke auf Romulus und Remus. Das waren ihre Urahnen und da sie von einer Wölfin aufgezogen wurden und der Wolf dem Kriegsgott Mars heilig war, war der Krieg den Römern in die Wiege gelegt. "Da wir von Mars abstammten, sind wir eben die geborenen Herrscher" – für die Römer war das sonnenklar: Rom war die zukünftige Weltmacht. Dass aus dem Stadtstaat Rom das Römische Imperium wurde, stand anscheinend von Anfang an fest.


Römisches Imperium

sollte ich wissen? Römisches Imperium – die Anfangszeit

Die Gegend um Rom war unfruchtbar und sumpfig. Das war ungemütlich und schlecht für die Landwirtschaft. Aber die Römer kontrollierten zwei bedeutende Handelswege: die Via Latina und die Via Salaria. So gewannen sie Einfluss. Mit ihren Nachbarn, den Etruskern, standen sie nicht gut. Ständig gab es Streit und Krieg. Erst als die Etrusker besiegt waren, ging es mit Rom bergauf. 


Römisches Imperium

sollte ich wissen? Römisches Imperium – eine Republik

500 v.Chr. wird aus dem Königreich Rom die Römische Republik (Republik = res publica, „die öffentliche Sache“). Also Römisches Imperium für alle? Nein, nicht ganz: Vor allem bedeutet das mehr Macht für den Adel.

Erst Jahrhunderte später konnten auch einfache Bürger Staatsämter bekleiden. Wichtige Ämter wurden gewählt und nicht mehr innerhalb einer Herrscherfamilie vererbt. Das höchste Staatsorgan war der Senat. Seine Beschlüsse waren endgültig. Der Senat war in etwa so etwas wie heute der Bundestag. Allerdings konnte nicht jeder wählen, wer in den Senat kommt.

Die Römer eroberten zuerst Mittelitalien. Das Heer wurde die Stütze der römischen Macht. Doch wenn möglich, schlossen die Römer Bündnisse – es ist ja einfacher, einen Vertrag zu unterschreiben, als mit tausenden Soldaten Dorf für Dorf zu erobern. Die Bündnisse legten fest, dass das Römische Imperium vom Bündnispartner Soldaten erhielt. Und umgekehrt verpflichtete sich Rom, dem Partner zu helfen, wenn der in Gefahr war.

An strategisch wichtigen Orten gründete das Römische Imperium Kolonien. Bewaffnete Siedler gründeten in  fremden Gebieten Dörfer und Städte. Durch die Kolonisten erfuhr Rom sofort, wenn sich irgendwo ein Aufruhr anbahnte oder ein fremdes Heer im Anmarsch war.

Aus dieser Zeit ging das Römische Reich als straffes Staatswesen mit schlagkräftiger Armee und starkem Drang zur Ausdehnung hervor. Die Grundlagen für seinen weiteren Aufstieg waren gelegt.

Übrigens: Der Gründungsmythos von Rom wird am schönsten in der Geschichte des Helden Aeneas beschrieben.


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