Deklination Substantive 1. und 2. Fall

Wortarten lernen - Substantiv Deklination Nominativ und GenitivDie Deklination der Substantive im 1. Fall (Nominativ) ist nur eine Formsache.

Das Wort selbst (Substantiv) ändert sich überhaupt nicht. 

Der 2. Fall (Genitiv) ist schon etwas kniffliger. Aber leicht zu erkennen, wenn du weißt, wie du nach ihm fragen kannst.

Zumindest beim Sprechen fällt uns das Deklinieren (oder Beugen) nicht schwer.

Aber wenn der Lehrer fragt, in welchem Fall ein Wort steht, was dann?


frage ich nach dem Fall von einem Substantiv?

Passende Fragen nach den Fällen zu stellen, ist nicht schwer. Du brauchst nur einen Moment überlegen, worum es in dem Satz eigentlich geht. 

Deklination der Substantive im Nominativ

Im 1. Fall (Nominativ) stehen Substantive, wenn von dem Haupthelden oder der Hauptperson des Satzes die Rede ist. Der Hauptheld kann auch ein Tisch oder ein Vogel sein.
Du fragst also einfach: Wer tut etwas? oder: Wer oder was ist (groß, klein, schön, hässlich) ?

Deklination der Substantive

Deklination der Substantive

Beispiele: 

  • Der Vogel fliegt.
  • Wer oder was fliegt? – der Vogel!
  • Die Nacht ist dunkel.
  • Wer oder was ist dunkel? – die Nacht!
  • Das Bild ist schön.
  • Wer oder was ist schön? – das Bild!

Deklination der Substantive im Genitiv

Im 2. Fall (oder Genitiv) stehen Substantive, wenn davon die Rede ist, dass jemand etwas hat oder besitzt.
Du fragst also dann: Von wessen Ding oder Eigenschaft ist die Rede?

Deklination der Substantive

Deklination der Substantive

Beispiele: 

  • Die Feder des Vogels ist bunt.
    Wessen Feder ist bunt? – (die Feder) des Vogels!
  • Die Dunkelheit der Nacht ist plötzlich gekommen.
  • Wessen Dunkelheit ist plötzlich gekommen? – (die Dunkelheit) der Nacht!
  • Die Farben des Bildes leuchten fröhlich.
  • Wessen Farben leuchten fröhlich? – (die Farben) des Bildes

Damit kennst du schon die Deklination der Substantive von zwei Fällen:

  • Nominativ, 1. Fall: Der Hauptheld.
  • Genetiv, 2. Fall: Der Besitzer.

Das ist immerhin schon die Hälfte der vier Fälle. Auch für den dritten und vierten Fall, den Dativ und den Akkusativ gibt es leicht zu merkende Situationen.


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